Montag, 21. November 2011
Die Sache mit dem Blumentopf und dem Bier
lemonville, 18:42h
Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm nun als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig „ja“. Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.
„Nun“, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, „Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen… Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verblieben würden, Ihr Leben trotzdem erfüllend wäre.
Die Kieselstein symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben“, fuhr der Professor fort, „hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.“
Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren solle. Der Professor schmunzelte: „Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es soll Ihnen zeigen, dass, egal, wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, immer noch Platz ist für ein oder zwei Bierchen.“
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm nun als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig „ja“. Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.
„Nun“, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, „Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen… Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verblieben würden, Ihr Leben trotzdem erfüllend wäre.
Die Kieselstein symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben“, fuhr der Professor fort, „hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.“
Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren solle. Der Professor schmunzelte: „Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es soll Ihnen zeigen, dass, egal, wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, immer noch Platz ist für ein oder zwei Bierchen.“
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Die Kaufleute sind schuld!
lemonville, 18:41h
Man weiß ja, wie es gemeint ist. Das ewig gleiche Klischee nervt trotzdem: Kein guter oder erfahrener Ingenieur glaubt, alles im Griff zu haben. Der überwiegende Teil der heutigen technischen Fehlschläge geht auf das Konto von Kaufleuten, Betriebswirtschaftlern und jugendlichen lrgendwas-Executives. Jener eben, die alles für machbar halten, innerhalb und außerhalb der Grenzen von Physik und Soziologie, weil Ahnungslosigkeit keine Skrupel aufkommen lässt. Diese mag man als Technokraten beschimpfen – bitte nicht jene, die es am Ende wieder gerade rücken müssen.
Ingenieure waren dagegen, dass Challenger startet; Informatiker haben vor dem milliardenschweren LKW-Maut-Desaster gewarnt; Kryptologen hätten Wikileaks davon abgeraten, Quelldatenbanken ans Internet anzuschließen. Nur: die Kaste der smarten Sportabiturienten hört den Fachleuten längst nicht mehr zu, gerade weil sie sich dem schnellen Erfolg vermeintlich in den Weg stellen wollen. Nicht einmal Schadenfreude kann aufkommen, wenn es wieder und wieder schiefgeht und (Steuer-)Gelder, Arbeitsplätze oder gar Menschenleben verloren gehen.
Martin Reszat
Ingenieure waren dagegen, dass Challenger startet; Informatiker haben vor dem milliardenschweren LKW-Maut-Desaster gewarnt; Kryptologen hätten Wikileaks davon abgeraten, Quelldatenbanken ans Internet anzuschließen. Nur: die Kaste der smarten Sportabiturienten hört den Fachleuten längst nicht mehr zu, gerade weil sie sich dem schnellen Erfolg vermeintlich in den Weg stellen wollen. Nicht einmal Schadenfreude kann aufkommen, wenn es wieder und wieder schiefgeht und (Steuer-)Gelder, Arbeitsplätze oder gar Menschenleben verloren gehen.
Martin Reszat
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